Was die Kraft unseres Denkens bewirken kann. Die neuesten Erkenntnisse der Neurowissenschaften
C.H. Beck Verlag, München 2026
ISBN
9783406843976 Gebunden, 223 Seiten, 23,00
EUR
Klappentext
Ein neuer Weg zur Selbstwirksamkeit Halt, Orientierung, Gemeinschaft und Identität - danach sehnen wir uns alle, erfahren diese menschlichen Grundbedürfnisse aber immer seltener. Was können wir selbst tun, um diesem Zustand wirksam entgegenzutreten? Dieser Frage widmet sich die renommierte Neurowissenschaftlerin Rebecca Böhme in ihrem neuen Buch. Unser Gehirn erschafft unsere Erwartungen, Einstellungen und unser Selbstbild. Es konstruiert permanent Modelle der Welt. Erst wenn wir diese neurobiologischen und verhaltensphysiologischen Vorgänge verstehen, können wir bewusst und gezielt eingreifen und uns von äußeren Einflüssen befreien. Rebecca Böhme zeigt uns, wie wir eigene Kräfte - the Power of the Mind - mobilisieren können, die unser Leben und das unserer Mitmenschen verbessern. Es wird nicht genügen, lediglich Einsicht in die eigenen psychologischen Mechanismen zu erlangen. Es wird auch nicht genügen, die eigenen Einstellungen und Weltansichten zu ändern, um frei von Manipulation zu empfinden und selbstwirksam zu agieren. Jeder Einzelne steht unter dem Einfluss von zahlreichen Umweltfaktoren, beginnend mit der genetischen Ausstattung, der Herkunftsfamilie, der eigenen Biographie, bis hin zum aktuellen Weltgeschehen. Wir alle sind dem Klimawandel, den politischen Unruhen und der unfassbar schnell fortschreitenden Entwicklung von digitaler Technologie und Künstlicher Intelligenz ausgesetzt. Dem allein mit einem anderen Mindset gegenüberzutreten, kann nicht ausreichen. Was wir hingegen brauchen, um überhaupt eine Chance zu haben, um in all dem nicht unterzugehen, ist innere, mentale Autonomie.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 05.05.2026
Rebecca Böhme legt laut Rezensentin Jana Fuchs ein wichtiges Buch über die Herausforderung vor, als Einzelner neuen Technologien wie der KI zu begegnen. Als schwerste Krise unserer Zeit identifiziert Böhme die Krise des Selbst, das sich aufgrund von technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen verändert. Auf letztere haben wir, so Böhme, meist keinen Einfluss, dennoch bleibt uns eine Option: das Lernen neuer Selbsttechniken, und zwar mithilfe aktueller Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft. Böhme ist selbst Neurowissenschaftlerin und plädiert in diesem Buch für "mentale Autonomie", die man etwa mit bestimmten Meditationspraktiken, aber auch, man höre und staune, durch psychoaktive Substanzen erlangen kann. Fuchs scheint mit solchen Gedanken einiges anfangen zu können.
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