Aus dem Englischen von Joachim Kaps. Der Junge Ug ist ein kleines Genie und lebt in der Steinzeit. Auch wenn er manchmal wegen seiner verrückten Ideen ausgelacht wird, er lässt sich nicht einschüchtern. Er wird seiner Familie und dem Stamm schon beweisen, dass seine Erfindungen auch nützlich sind und dass Veränderungen auch ihr Gutes haben. Eine witzige und rührende Geschichte über einen Jungen der die Einschränkungen in seiner Welt nicht akzeptieren will.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 20.03.2003
"Höchst vergnüglich" findet Shirin Sojitrawalla, wie Raymond Briggs das ewige Menschheitsdrama vom unzeitgemäßen Kind erzählt. Leider, wie zu oft bei Bilderbüchern, begleite die Handlung eher "hopplahopp" die dazugehörigen Zeichnungen, die die Geschichte "durchaus originell" erzählen. Da nutzt es auch wenig, seufzt die Rezensentin, wenn Briggs den Inhalt mit zahlreichen Fußnoten "aufpeppt", in dem er seine Anachronismen ironisch entlarvt. Trotzdem hat sich Sojitrawalla wunderbar amüsiert, wenn die Eltern etwa unter ihrer Steindecke "begraben" über ihr aufmüpfiges Kind diskutieren, oder die Mutter von Ug die mitgebrachten Blumen umgehend auffrisst. Alles in allem, so das Resümee der Rezensentin, vor allem ein Buch für Erwachsene, die sich in den hoffnungslos altmodischen Steinzeiteltern wiederfinden werden.
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