Mit Malereien von Chao-Hsiu Chen und Veronica von Degenfeld.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.07.2001
Michael Adrian weist darauf hin, dass es sich bei dem Autor sowohl um einem Landschaftsgärtner wie auch um einem Tanztherapeuten handelt, und so wundert es ihn offenbar nicht, dass Sartori hier einen "Blumenkranz aus allerhöchstem Idealismus, spiritueller Poesie und Therapieweisheit zusammengebunden" hat. Der Leser erfährt, dass es hier nicht nur um das Gärtnern im eigentlichen Sinne geht, sondern auch um "Selbstzüchtung von Menschenpflanzen", um Abgrenzungen nach außen (Zäune), Selbstdisziplin und Tugenden, die geschützt werden müssen. Zwar sind die Überlegungen Sartoris nach Ansicht des Rezensenten von begrenztem praktischen Nutzen, doch kann es dieses 'offizielle philosophische Buch zur Bundesgartenschau' durchaus als "Handreichung und inneren Wegweiser" empfehlen.
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