Tobias Dürr weist in einer Kurzkritik auf die Aktualität des Themas angesichts der CDU-Spendenaffäre hin, von der die Autoren noch nichts ahnten, als sie den vorliegenden Band zusammenstellten. Viele interessante Fragen zum Thema der Korruption findet der Rezensent in dem Band - selbst die Frage, ob Korruption nicht in manchen Systemen hilfreich wirken könne, gesellschaftliche oder politische Barrieren zu überwinden. Besonders weist Dürr noch auf einen weiteren Aspekt hin, der in dem Beitrag von Jens Borchert erörtert werde: Dass auch die "Skandalisierung" der Korrupion schädlich sein könne, weil sie den politischen Gegener von der eigentlich politischen Auseinandersetzung entbinde.
Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…