Aus dem Amerikanischen von Joachim Körber. Im März des Jahres 1974 fühlte sich der SF-Autor Philip K. Dick in Kontakt mit einer höheren Wesenheit, der er die Bezeichnung "Valis" gab, eine Abkürzung Für "Voluminöses Aktives Lebendes Intelligenz-System". In den letzten acht Jahren seines Lebens bemühte er sich um Aufklärung darüber, was ihm tatsächlich widerfahren war ... hatte Gott zu ihm gesprochen, eine höhere Entität aus einer anderen Dimension, oder handelte es sich - auch diese Möglichkeit schloß er nicht aus - um einen psychotischen Zusammenbruch? Literarischen Niederschlag fanden seine Überlegungen in seinem großen Alterswerk, der aus den Romanen "Valis", "Die göttliche Invasion" und "Die Verwandlung des Timothy Archer" bestehenden "Valis"-Trilogie. Parallel zu diesen Romanen schrieb Dick eine fast 8000 Seiten umfassende "Exegese", eine Art persönliches Tagebuch, das sein verbissenes Ringen um Erkenntnis dokumentiert. 1991 erschien in den USA eine von dem Dick-Kenner Lawrence Sutin zusammengestellte Auswahl, die hiermit erstmals auch auf Deutsch vorliegt...
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