J.G. Ballard

Wunder des Lebens

Autobiografie
Cover: Wunder des Lebens
Edition Phantasia, Bellheim 2011
ISBN 9783937897455
Gebunden, 262 Seiten, 22,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen Joachim Körber. Nicht zuletzt durch Steven Spielbergs Verfilmung des autobiografischen Romans "Das Reich der Sonne", einem internationalen Bestseller, wurde der britische Schriftsteller J. G. Ballard einem Millionenpublikum bekannt. Mit "Wunder des Lebens" legte der betagte, von einem unheilbaren Krebsleiden (dem er 2009 erlag) gezeichnete Autor dann seine endgültig Autobiografie vor, die Geschichte eines wechselvollen Lebens, das mit der Geburt eines kleinen Jungen in Shanghai beginnt und mit einem Schriftsteller von Weltrang endet, der wie kaum ein anderer britischer Autor die Kultur seines Landes bestimmt und die zeitgenössische Popkultur beeinflusst hat.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.11.2011

Wolfgang Frömberg schätzt den 2009 gestorbenen englischen Autor J. G. Ballard ungemein als freigeistigen Science-Fiction-Autor und hat deshalb seine Autobiografie mit besonderem Interesse zur Hand genommen. Er rechnet es dem Autor positiv an, dass er die Härten seiner Kindheit und Jugend, er war mit seiner Familie von 1943 bis 1945 im japanischen Lager Lunghua in China interniert - nicht zur Selbststilisierung verwendet. Stattdessen erzählt er durchweg "unverbissen" und mit Gelassenheit und auch wenn er sich zum Kulturbetrieb äußert, muss der Leser nie bittere Abrechnung oder hämischen Spott fürchten, stellt der Rezensent zufrieden fest. Dass der Autor, der in seinem Oeuvre den autobiografischen Rückblick stets vermieden hat, dies hier nur mit dieser ansprechenden Balance zwischen Distanz und Leidenschaft tut, freut Frömberg besonders.
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