Petra Reski

All'italiana!

Wie ich versuchte, Italienerin zu werden
Cover: All'italiana!
Droemer Knaur Verlag, München 2024
ISBN 9783426447680
Gebunden, 304 Seiten, 23,00 EUR

Klappentext

Kein Land ist uns so bekannt und gleichzeitig so fremd wie Italien. Petra Reski hat mit ihrer Liebe zur Halbinsel Ernst gemacht und einen Italiener geheiratet. Mehr noch, sie hat den Kampf mit der italienischen Bürokratie aufgenommen und ist seit 2022 wahlberechtigte Staatsbürgerin. In ihrem Buch zeichnet sie ein heiter-kritisches Porträt Italiens als Entwicklungsgeschichte des Landes, in dem sie seit 1989 lebt. Sie berichtet aus Gerichtssälen und Petrochemieanlagen, aus Palazzi, vertrockneten Olivenhainen und antiken Ruinen, aus Sakristeien, von den Sofas der Escorts - und nicht zuletzt von den Esstischen. Ihr hindernisreicher Weg zum italienischen Pass steht für die Auseinandersetzung mit einer Nation, deren Geschichte und Geschichten auf unendlich vielfältige Weise mit denen Deutschlands verknüpft sind.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.01.2025

Rezensentin Anna Vollmer ärgert sich über Petra Reskis Buch über ihre Wahlheimat Italien. Zwar bietet die Autorin den ein oder anderen interessanten Einblick in die italienische Geschichte, in die Verbindungen zwischen Mafia und Staat und Beppe Grillos 5-Sterne-Partei, doch ertappt Vollmer die Autorin allzu oft bei verklärenden bzw. einseitigen und pauschalen Positionen und Beurteilungen. Mitunter scheint es so, als habe niemand Italien so gut vertsanden wie Reski, meint Vollmer kopfschüttelnd. Ein weiteres Manko des Buches erkennt Vollmer in einem ungenauen Lektorat: Wiederholungen und unverhältnismäßige Längen erschweren ihr die Lektüre.