Mit einer Erzählung von Georg Dietz und zahlreichen, meist farbigen Fototafeln. "Good Copy" kann man lesen wie einen Roman: Ohne Worte, ganz in Bildern erzählt Peter Hendricks die Geschichte seiner Familie, ihrer Gründung, ihrer Entwicklung, ihrer Zeitgenossenschaft. Über fünf Jahre hinweg hat er ihren Alltag dokumentiert: Da komt ein Kind zur Welt, man fährt in Urlaub, spielt gemeinsam, besucht den Großvater. Ein ganz normales Leben. Zur gleichen Zeit gibt es eine Welt jenseits der bürgerlichen Idylle. Im Kosovo ist Krieg und im Sudan hungert ein Großteil der Bevölkerung ...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 15.09.2001
Daniel Kothenschulte sieht das verbindende Element der Bilder in diesem Fotoband in ihrer groben Körnigkeit, die er als Signum der "Privatheit" interpretiert. Gleichzeitig bemerkt er darin aber auch "das verführerische Gespenst des Nostalgischen", wobei unklar bleibt, ob das ein Problem ist oder zur Qualität der Bilder beiträgt. Da sich Kothenschulte in der kurzen Kritik bei seinen etwas verschwommenen Interpretationen jeden Urteils enthält, lässt sich auch nicht herausbekommen, wie ihm der Band gefällt.
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