Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 02.07.2001
Der Rezensent Arnold Hottinger kann sich einer gewissen Ironie nicht enthalten. Als Kriegsgeschichte aus israelischer Sicht sei das Buch von Peter Forster ein gar vortrefflicher Wurf. Klar, spannend, flüssig lesbar, übersichtlich und mit militärischem Sachverstand geschrieben, kann sich der Leser schnell über den Nahen Osten informieren. Die Sache hat nur einen Haken, meint Hottinger. Die Darstellung ist selektiv und deutlich von einem "Israelozentrismus" geprägt. Und so ergibt sich, ähnlich der eurozentrischen Kolonialgeschichtsschreibung, nach der Lektüre von Forsters Buch ein ganz bestimmtes Bild über den Nahost-Konflikt, das eine Sichtweise der Palästinenser nicht mit einbezieht und schlicht verschweige, dass der "Kunststaat" Israel auf palästinensischem Boden gegründet wurde.
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