Researched, photographed, and compiled over 20 years, Peter Beard's "End of the Game" tells the tale of the enterprisers, explorers, missionaries, and big-game hunters whose quests for adventure and "progress" were to change the face of Africa in the 20th century. This landmark volume is assembled from hundreds of historical photographs and writings, starting with the building of the Mombasa Railroad ("The Lunatic Line") and the opening-up of darkest Africa. The stories behind the heroic figures in Beard's work - Theodore Roosevelt, Frederick Courtney Selous, Karen Blixen (Isak Dinesen), Denys Finch-Hatton (the romantic hero of 'Out of Africa'), Philip Percival, J. A. Hunter, Ernest Hemingway, and J. H. Patterson (who became famous as the relentless hunter of the "Man-Eating Lions of Tsavo") - are all contextualized by Beard's own photographs of the enormous region. Shot in the 1960s and '70s in the Tsavo lowlands during the elephant-habitat crisis and then in Uganda parks, Beard's studies of elephant and hippo population dynamics document the inevitable overpopulation and starvation of tens of thousands of elephants and rhinos.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 12.02.2009
Nach wie vor erschütternd ist der Fotoband "Die letzte Jagd" mit Fotos von Peter Beard von der Großwildjägerei in Afrika, der 1965 erstmals erschien und bei seiner Neuauflage 1977 die Betrachter aufrüttelte, konstatiert der mit pst zeichnende Rezensent. Besonders das in der Ausgabe von 1977 hinzugekommene Kapitel, das erlegte Elefanten zeigt, hat seine verstörende Wirkung nicht verloren, meint der Rezensent, für den das Buch unvermindert die "eindrückliche Trauer" über diese brutale Verwüstung Afrikas transportiert.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.08.2008
Auch nach über vierzig Jahren vermag der Band den Leser und Betrachter zu erschüttern. Das lässt sich unschwer erkennen, wenn Gesine Hindemith über Peter Beards Klassiker der Afrikafotografie in dieser "hochwertigen", überarbeiteten Wiederauflage schreibt. Was der Lebemann und Abenteurer Beard dokumentiert, ist indessen mehr als skandalöses Abbild. Deutlich spürt Hindemith die Stellungnahme des Autors gegen die Fremdinteressen auf dem afrikanischen Kontinent. Das historische Bildmaterial zu grausamen Großwildjagden, Beards Studien über das Massensterben der Elefanten und seine Schilderungen über die ersten weißen Entdecker begreift sie als "Mission", menschliches Verhalten offenzulegen. Die ganze Tragik Afrikas steht der Rezensentin vor Augen.
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