"Meine Scheidung begann weniger als eine Woche vor unserer Hochzeit. Und ein Jahr später gehörte ich zum grössten Club der Welt: dem Club der Geschiedenen. Wir sind überall." 14 Autorinnen beschreiben, wie sie ihre eigene Scheidung erlebt - und heil überstanden - haben.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 29.07.2000
Zwar findet Antje Weber die vierzehn hier präsentierten Geschichten "sehr amerikanisch", aber abgewinnen konnte sie ihnen trotzdem etwas. Die vierzehn Frauen, meist Journalistinnen und Schriftstellerinnen, schreiben nämlich "offen" und "persönlich" über ihre eigene Scheidung, - und sind auch in diesen Texen noch "ziemlich ratlos" über das Geschehen. Die Frage, die sie sich stellen, ist nicht nur, wie es zur Scheidung hat kommen können, sondern auch, warum sie überhaupt geheiratet haben. Viel ist die Rede, so die Rezensentin, von der "Ehe-Tradionsfalle", vom Alleinsein, von den Schuldgefühlen gegenüber den Kindern, - aber schließlich auch von der Befreiung und den "ungeahnten Kräften", die nach der "Beendigung einer zerrütteten Ehe" frei werden. Scheidung ist "in der Regel die Hölle", meint Antje Weber, und dieses Buch werden gewiss besonders Geschiedene mit "Gewinn an Trost und Identifikation" lesen.
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