Die Autorinnen machen mit den Aufgaben in einer Stieffamilie vertraut und warnen vor typischen Fallen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 14.10.2000
Wer hätte das gedacht. Die böse Stiefmutter von Schneewittchen taucht erst in der zweiten Fassung der Gebrüder Grimm auf. Im Urtext von 1812 macht die leibliche Mutter dem Kind das Leben zur Hölle. Das passte aber schon sieben Jahre später nicht mehr zum "Mutterschaftsmythos". Und deswegen machten die Grimms in der zweiten und bekannten Fassung die Mutter zur bösen und lieblosen Stiefmutter. Dem Rezensenten mit dem Kürzel "ipr" gefallen die soziokulturellen Betrachtungen der drei Familientherapeutinnen. Mit ihrem Buch plädierten sie gegen tradierte Vorurteile und für ein glückliches Zusammenleben der heute weit verbreiteten "Patchwork-Familien". Nützlich findet er außerdem den Anhang des Ratgebers mit weiterführender Literatur, sowie Adressen von Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen.
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