Reprint der Ausgabe von 1931. Mit 130 Duotone-Abbildungen. Einführender Essay von Rainer Stamm. Mit Vorbemerkung und Hinweisen von Martin Möbius, überarbeitet von Friedrich Markgraf.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 15.06.2002
Der Band erschien erstmals in der überaus populären Reihe "Blaue Bücher" des Langewiesche-Verlags, die ursprünglich der Malerei vorbehalten war, Ende der zwanziger Jahre jedoch für die Fotografie geöffnet wurde. Die botanischen Aufnahmen Paul Wolffs, der einer der ersten Protagonisten der Kleinbildfotografie war, sind, wie der Rezensent Daniel Kothenschulte meint, so etwas wie die "volkstümliche Antwort auf Karl Bloßfeldts hoch artifizielle Pflanzenfotografie". Kothenschulte betont allerdings, dass die Bilder Wolffs nicht die Strenge des Vorbilds besitzen, gelegentlich scheint dem Rezensenten der Weg zur "Amateurfotografie" nicht allzu weit. Die Neuauflage möchte er dennoch nicht missen, es handelt sich, urteilt er, um eine "Entdeckung".
Anne Carson: Rot Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Utler. Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt… Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Anne Carson: Der bittersüße Eros Aus dem nordamerikanischen Englisch von Christina Dongowski. Es war eine Dichterin, Sappho, die dem Eros das paradoxe Attribut "bittersüß" gab. Dies geschah in der Zeit,…