Patrick Bauer

Die Parallelklasse

Ahmed, ich und die anderen - Die Lüge von der Chancengleichheit
Cover: Die Parallelklasse
Luchterhand Literaturverlag, München 2011
ISBN 9783630873688
Kartoniert, 192 Seiten, 14,99 EUR

Klappentext

Was machen eigentlich die Klassenkameraden von früher alle so? Ist aus ihnen das geworden, was wir damals schon von ihnen dachten? Und inwieweit prägt die Schule, die wir besuchten, den Lebenslauf von uns allen? Als der Journalist Patrick Bauer Ahmed, seinen besten Freund von einst, zufällig wiedertrifft, will dieser ihm Drogen verkaufen. Ahmed und Patrick waren gemeinsam auf einer fortschrittlichen Grundschule in Berlin-Kreuzberg, auf der Kinder aus unterschiedlichen Verhältnissen und Kulturen von früh an einen gemeinsamen Lebensweg beginnen sollten. Warum hat das nicht geklappt?

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 08.11.2011

Die Segregation ist mitten unter uns. Für Alex Rühle eine erschreckende Erkenntnis, die das Buch von Patrick Bauer ihm eröffnet. Allerdings schreibt Bauer als Neon-Redakteur offenbar auch souverän und witzig genug, um das ganze Elend der sozialen Vererbungslehre, das hier anhand von 30 Biografien vergleichend erörtert wird, dem Leser erträglich zu machen. Was in dem Buch über Murat, Arzu und Sibel und den kleinen Patrick natürlich drinsteht, möchte Rühle jedem deutschen Bildungspolitiker zu lesen geben. Wieso eigentlich? Um künftig Schulen zu verhindern, in denen, Zitat: "in Form von schlecht ausgebildeten Kindern katastrophale Schulden aufgehäuft werden." Wenn das kein Grund ist.
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