Aus dem Englischen von Thomas Schlachter. P. G. Wodehouse blickt zurück auf ein Leben voller Sprünge und Kapriolen: von den bescheidenen Anfängen als Bankangestellter über erste zaghafte Schreibversuche bis zum Durchbruch - und über diesen hinaus. Auch als Autobiograf geht der große Humorist der englischen Sprache zielstrebig auf jede Pointe zu und opfert dieser, wenn es sich nicht vermeiden lässt, gern das eine oder andere Körnchen Wahrheit.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 08.12.2007
Ein "humoristisches Glanzstück" sind diese Erinnerungen des britischen Schriftstellers P.G. Wodehouse laut Thomas Hermann, der bei der Gelegenheit gleich einmal die Wodehouse Reihe der Edition Epoca rühmt. Mit Thomas Schlechter wurde hier ein Übersetzer engagiert, der sich "aufs Trefflichste" auf den Jargon von Wodehouse versteht und so die Übertragungsverluste gering hält. Sein ziemlich ereignisreiches Leben handle der nach dem Zweiten Weltkrieg in die USA übergesiedelte Wodehouse nicht unbedingt immer akkurat, aber offenbar sehr fantasievoll ab, wie Hermann vermerkt. So werde von den zu Beginn an sich selbst gerichteten Fragen kaum eine beantwortet, sondern gleich "wild drauflos fabuliert". Hermann liebt das, bringt doch Wodehouse zuverlässig "das Zwerchfell zum Zittern".
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