P.G. Wodehouse

Onkels Erwachen

Roman
Cover: Onkels Erwachen
Edition Epoca, Zürich 2010
ISBN 9783905513530
Gebunden, 267 Seiten, 19,95 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Thomas Schlachter. Pelham Grenville Wodehouse lässt in diesem rasanten Frühlingsroman Pongo Twistletons Onkel Fred in Blandings Castle von der Leine. Kaum je hat der wohl furioseste Onkel der Weltliteratur vor einer gewaltigeren Aufgabe gestanden, doch furchtlos stellt er sich dieser, auch wenn er dazu den einen oder anderen Mitmenschen erst zu seinem Glück zwingen muss. Seinen Anfang nimmt der ganze Schlamassel im Drones Club mit einer Wette, die Pongo schmählich verliert...

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.09.2010

Dass die Bücher von P.G. Wodehouse ganz entschieden (und ganz ohne Reue) eher die eskapistische Abwendung von der als die realistische Zuwendung zur Welt leisten, das räumt der Rezensent Werner von Koppenfels sogleich ein. Auch dass Wodehouse sich von den Nazis allzu widerstandslos vor den Karren spannen ließ, leugnet er nicht. Am offensichtlich ziemlich grenzenlosen Vergnügen, das ihm die Bücher, auch dies nun, bereiten, ändert das nichts. Hier erweist sich der Onkel des Titels - Frederick Altamont Cornwallis Twistleton, fünfter Earl of Ickenham - als Sechzigjähriger von atemberaubender Jugendlichkeit. Jedenfalls macht er auf Schloss Blandings alle verrückt. Der Wodehousesche Witz, einer in erster Linie der Sprache, stehe in schönster Blüte dabei. Und daran dass das aufs Hinreißendste auch ins Deutsche gerettet ist, trägt der vom Rezensenten gepriesene Übersetzer Thomas Schlachter das Verdienst.
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