Vater und Sohn Salas haben mit der Kamera die wechselvolle Geschichte des Landes dokumentiert. Stets stehen die Menschen im Mittelpunkt ihrer Fotografien: die Soldaten, die Arbeiter auf den Zuckerrohrplantagen, die Bergarbeiter in den Kupferminen und deren Frauen und Kinder, hauptsächlich aber die Männer, die Kuba als Helden der Revolution feierte: Fidel Castro und Che Guevara. Die wichtigsten Fotografien von Osvaldo und Roberto Salas sind erstmals in diesem Buch zum 40. Jahrestag der Revolution am 1. Januar 1999 versammelt. Einleitungen von Gregory Tozian stehen jedem Kapitel voran. Zu den Bildern wird die Geschichte ihrer Entstehung in kurzen Texten erzählt, die aus Interviews mit den Fotografen hervorgegangen sind.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider… Elfriede Jelinek: Unter Tieren Die Wege des Geldes sind unergründlich. Trotzdem bestimmt es unser Leben, also verfolgt Elfriede Jelinek hartnäckig seine Spur. Von der Bibel bis zu René Benko, von blanker…