Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.03.2003
Unter den zahlreichen Beiträgen des 53. Ordo-Jahrbuches hat dem Rezensenten Klaus Peter Krause vor allem Roland Vaubels Auseinandersetzung mit dem "Wunder der europäischen Musik" gefallen. Dessen interdisziplinäre Anwendung der Theorie der komparativen Kostenvorteile auf die Geschichte der Musik von der Renaissance bis in die Romantik hat Krause ob seiner ungewöhnlichen Thesen überrascht. "Wettbewerb unter vielen Fürsten habe ermöglicht, dass sich schöpferische Kräfte freier entfalten und Glanzvolles zuwege bringen können", fasst der Rezensent Vaubels Beitrag zusammen. Auch die anderen Aufsätze fand Krause informativ, sein eher lustloses Resümee von Themen wie Finanzpolitik, der ökonomischen Begründung von Privateigentum oder einem Experiment zur Unterstützung von Adam Smith lässt allerdings ahnen, dass sich der Rezensent mehr innovative Herangehensweisen in der Art von Vaubel wünscht.
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