Hans-Werner Sinn

Auf der Suche nach der Wahrheit

Autobiografie
Cover: Auf der Suche nach der Wahrheit
Herder Verlag, Freiburg im Breisgau 2018
ISBN 9783451347832
Gebunden, 672 Seiten, 28,00 EUR

Klappentext

Hans-Werner Sinn hat wie kein anderer in den letzten Jahrzehnten die wirtschafts- und sozialpolitischen Debatten in Deutschland und Europa geprägt. Er gilt als einer der wichtigsten Köpfe der Bundesrepublik und als einflussreichster Ökonom im deutschsprachigen Raum, seine Leistungen auf der wissenschaftlichen Weltbühne sind unbestritten. In seiner Autobiografie, die anlässlich seines 70. Geburtstags erscheint, zieht er die Bilanz eines außergewöhnlichen Lebens - von seinem Weg aus kleinbürgerlichen Verhältnissen, in denen er auch mit dem Schicksal von Flucht und Vertreibung konfrontiert war, an die Spitze der Forschung. Zu seinem Weg gehört die Mitgliedschaft zur Jugendorganisation der SPD, den Falken, ebenso wie der Einfluss durch die 68er oder die Bewunderung für Willy Brandt. Das Studium der Volkswirtschaft in Münster, Mannheim und später in Kanada veränderte seine geistigen Prägungen einschneidend und für immer. Sinn nahm Abschied von allem Ideologischen, das ihm bis heute ein Gräuel ist. Stattdessen folgt er den Regeln der Wissenschaft, bei denen es ihm vor allem auf die fortwährende Suche nach der Wahrheit ankommt - das Credo seines Lebens.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.02.2018

Philip Plickert schätzt den Ökonomen Hans-Werner Sinn als Mann des offenen Wortes. In Sinns praller Autobiografie erfährt Plickert über ein bewegtes Forscherleben wie über die biografischen Prägungen, die berufliche Entwicklung des Autors und die zeitgeschichtlichen Ereignisse und Debatten, die er mitgeprägt hat. Für Plickert gut erzählt und lesenswert, wenngleich mitunter etwas allzu anekdotenreich. Sinns marktwirtschaftlichen Überzeugungen und seine Meinung in der Europa-Debatte findet Plickert weiterhin bedenkenswert.
Lesen Sie die Rezension bei buecher.de