Mit Illustrationen von Barbara Scholz. Was tut man, wenn spätabends ein Elefant ans Fenster klopft? Wenn dieser Elefant aus dem Zoo ausgebrochen ist, um seine Großfamilie in Afrika zu besuchen? Und wenn er gar nicht weiß, wo Afrika überhaupt liegt? Man packt Äpfel, Kekse und einen Globus in den Rucksack und begleitet ihn. Genau das tun Joscha und Marie. Weit wird Afrika nicht sein, denken sie und erleben eine Reise, die alles übertrifft, was sie sich vorgestellt haben.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.03.2014
Diese Afrikareise aus dem Geist kindlicher Fantasie hat den Rezensenten Tilman Spreckelsen bezaubert. Was sich alles aus dem Kinderzimmer heraus erleben lässt, wenn es dunkel wird und zwei Geschwister sich etwas ausdenken, lässt Spreckelsen staunen. Da müssen Raubtiere besänftigt, Dschungel und Wüste durchquert und Stürme überstanden werden. Natürlich geht alles gut, meint Spreckelsen erleichtert. Umso mehr, als der Autor Oliver Scherz keine billige Hommage an Fantasie und Literatur daraus macht, wie der Rezensent betont, sondern ein "fabelhaftes" Kinderbuch.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…