Olga Mannheimer, Ellen Presser (Hg.)

Nur wenn ich lache

Neue jüdische Prosa
Cover: Nur wenn ich lache
dtv, München 2002
ISBN 9783423129558
Taschenbuch, 377 Seiten, 10,00 EUR

Klappentext

Anstelle der großen Themen rücken in den hier versammelten Texten menschliche Schwächen, Sexualität, Familienkonflikte, groteske Gepflogenheiten ins Blickfeld. Mit Gespür für Komik und Paradoxa werden die eigenen und fremde Verhaltensweisen beobachtet. Die vorliegende, in dieser Form einmalige Sammlung enthält Erzählungen und andere Texte von: Andre Aciman, David Baddiel, Maxim Biller, Marcelo Birmajer, Henryk M. Broder, Micha Brumlik, Melvin Bukiet, Irene Dische, Nathan Englander, Alain Finkielkraut, Lea Fleischmann, Stephen Fry, Arnon Grünberg, Barbara Honigmann, Binnie Kirshenbaum, Elena Lappin, Doron Rabinovici, Rafael Seligmann, Art Spiegelman und anderen Autoren.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 03.08.2002

Wie wenig klar ist, was genau man unter "neuer jüdischer Prosa" zu verstehen hat, wussten auch die Herausgeber, also versuchen sie eine Verdeutlichung im "als Dialog inszenierten Nachwort". Die eindeutige Definition des "Jüdischen" kann freilich nicht gelingen, also erfolgte die Auswahl nach den Kriterien der "ethnischen oder kulturellen Abstammung oder religiösen Zugehörigkeit". Mit dem Adjektiv "neu" ist eine klarere Entscheidung verbunden: alle versammelten Autoren sind solche der "zweiten Generation", die Texte - formal höchst unterschiedlich - kreisen um das Problem jüdischer Identität und demonstrieren, wie der Rezensent (Kürzel sab.) meint vor allem das eine: "Glück ist ein Vergnügen der Nichtjuden."
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