Wer fürchtet sich vor Hexen? Dulcinea jedenfalls nicht! Ein wunderbares Märchen, meisterhaft illustriert von Ole KönneckeDer dunkle Hexenwald ist gefährlich und sein Betreten verboten. Das hat Dulcinea schon als kleines Kind gelernt. Doch für ihre Geburtstagspfannkuchen ist ihr Vater dort Blaubeeren sammeln gegangen. Hat ihn die Hexe vielleicht verzaubert? Dulcinea zögert keine Sekunde, ihn zu suchen, als er nicht zurückkommt. Entschlossen überwindet sie das dornige Gestrüpp des Waldes. Unerschrocken quert sie den Burggraben voller Ungeheuer. Und mutig erklimmt sie die mit Efeu umrankte Burgmauer - bis sie im Hexenturm steht. Kann sie der Hexe sogar ihr geheimes Buch mit Zaubersprüchen abluchsen? Ihr Vater hätte sie kaum nach der tapferen Dulcinea benannt, wenn sie nicht jeden Hexenbann brechen könnte, um abends mit ihm Geburtstag zu feiern.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.06.2021
Rezensentin Ulrike Schultheis zeigt sich begeistert von Ole Könneckes spannendem wie witzigen Abenteuermärchen über die wagemutige Dulcinea, die ihren Vater aus den Fängen einer garstigen Waldhexe befreit. Besonders beeindruckt hat die Rezensentin, wie der Autor eine aufregende Grusel-Stimmung erzeugt und zugleich den Mut und das Selbstvertrauen seiner jungen Leserinnen und Leser stärkt. Dabei helfen ihm die witzigen Illustrationen, sein herrlich subtiler Sprachwitz und die nüchterne und trotzdem fantasievolle Erzählweise, so die entzückte Rezensentin, die sich besonders über das Happy End mit "Blaubeeren, Luftballons" und Pfannkuchen freut.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.04.2021
Rezensent Fridtjof Küchemann ist ganz entzückt von Ole Könneckes modernem Kindermärchen "Dulcinea im Zauberwald". Der Titel weckt natürlich einige Erwartungen, die Könnecke mit Geschick und vertraut "milder Lakonie" zu erfüllen weiß. Selbstverständlich gibt es einen Zauberwald, den Dulcinea auf keinen Fall betreten darf, wegen der bösen Hexe, die darin wohnt. Als ihr Vater jedoch auf der Suche nach Blaubeeren für Dulcineas Geburtstagspfannkuchen im Wald verschwindet, muss sie ihr Versprechen doch brechen, um ihren Vater mit viel Witz und herrlicher Couragiertheit aus dem Bann der Hexe zu befreien. Abgesehen von dieser wunderbaren kleinen Geschichte, findet Küchemann beeindruckend, wie wenig der Autor und Illustrator braucht, um eine Zauberwelt voll wunderlicher Gestalten und Phänomene entstehen zu lassen. Ein paar Striche schon genügen auch, um Dulcineas Gefühle bildlich wieder zu geben - eine kindliche Heldin, die genau weiß, was sie will.
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