Mailer tritt an mit dem höchstmöglichen Anspruch: Er ruft Jesus auf, selbst Zeugnis abzulegen von seiner kurzen, aber seit 2000 Jahren weltbewegenden Karriere und damit endlich seine selbsternannten Nachfolger in die Schranken zu weisen. Mailers Jesus ist ein Mensch aus Fleisch und Blut. Er träumt, zweifelt und liebt, er lacht, weint und leidet. Er ist wahrlich der Menschgewordene, wenn auch mit einer schier übermenschlichen Vision.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…