Herausgegeben von Alois Glück, Holger Magel und Thomas Röbke.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 13.04.2005
Der Herausgeber des Bandes ist Präsident des Bayerischen Landtags, und auf Bayern beschränkt sich auch das vorliegende Buch, in dem Glück rund 30 Initiativen im Freistaat vorstellt, die Familien in der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder unterstützen. Die meisten der Initiativen unterscheiden sich, betont Rezensent Rudolf Speeth, von bisherigen staatlich gelenkten Fürsorgemodellen. Die vorgestellten Beispiele - da geht es um die Vermittlung von ehrenamtlichen Familienpatenschaften an Kinderlose oder um sogenannte "Familientische" einiger Kommunen, deren Aufgabe es ist, mit den Unternehmen zum Thema Arbeitszeit und Kinderbetreuung ins Gespräch zu kommen - sollen zeigen, fasst Speeth zusammen, wie Familienpolitik stärker als bislang auf bürgerschaftliches Engagement zurückgreifen, die Eigenkräfte der Familien mobilisieren und nachbarschaftliche Netzwerke fördern kann. Das sind geradezu kommunitaristische Visionen eines Landtagsprasidenten, meint Speeth.
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