Als ihre Freundin Mara wegen einer verbotenen Liebesbeziehung für einen Monat ins Strafhaus geschickt wird, beginnt Jana an den Idealen der Sekte "Kinder des Mondes" zu zweifeln, bei der sie lebt. Kurz darauf verliebt sie sich in Marlon, einen Jungen aus dem Dorf, und ihr Wunsch, der Enge der Gemeinschaft zu entfliehen, wächst.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 10.10.2001
Monika Feth erzählt in ihrem neuen Jugendroman vom langsamen Abschied des Mädchens Jana von der Sekte "Kinder des Mondes", in die sie zwangsweise durch ihre Mutter hineinsozialisiert wurde, berichtet Christiane Kögel. Lange hat die Sekte dem Mädchen Geborgenheit geboten, doch mit zunehmendem Alter entdeckt sie die Widersprüchlichkeiten des abgeschotteten Lebens und seiner eigenen Regeln und flieht aus dem rigorosen sozialen Gefüge. Die Autorin beschreibt die Verwirrungen des Mädchens aus mehreren Perspektiven und macht das Buch so realitätsnah und reich, lobt Kögel. Besonders gelungen findet sie den Schluss: Der sei nachdenklich und vorsichtig - passend zu den ersten Schritten Janas in der Freiheit.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…