Können Frauen ihre Babys auch ohne Sklavendienste von älteren Geschwistern kriegen? Pauls klare Antwort lautet "Ja!", doch seine Mutter Uschi sieht das anders. Das bedeutet mal wieder mächtig viel Stress für den 10-jährigen Paul, der sich gerade mit Mühe an Bernd, den neuen Freund der Mutter, gewöhnt hat. Die Erwachsenen überraschen ihn mit der Mitteilung, dass er demnächst nicht nur Bruder wird, sondern auch eine Hochzeit bevorsteht. Wie soll aus der ehemals trauten Zweisamkeit von Mutter und Sohn eine vierköpfige Familie werden?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.10.1999
Christiane Kögel findet es sehr sinnvoll, ein Kinderbuch zu verfassen, in dem Eltern geschieden und neu verheiratet oder liiert sind und bisweilen auch Stief- oder Halbgeschwister eine Rolle spielen. Denn so könnten viele Kinder erkennen, dass ihre eigene (ähnliche) Familiensituation so ungewöhnlich gar nicht ist. Und vor allem können sie auch sehen, wie man mit Problemen, die so eine verzwackte Familiensituation nach sich zieht, fertig werden kann. Darin beweise Schindler äusserst viel Geschick. Kögel lobt auch den Unterhaltungswert des Buches, das in einer sehr unprätentiösen Sprache geschrieben sei.
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