Können Frauen ihre Babys auch ohne Sklavendienste von älteren Geschwistern kriegen? Pauls klare Antwort lautet "Ja!", doch seine Mutter Uschi sieht das anders. Das bedeutet mal wieder mächtig viel Stress für den 10-jährigen Paul, der sich gerade mit Mühe an Bernd, den neuen Freund der Mutter, gewöhnt hat. Die Erwachsenen überraschen ihn mit der Mitteilung, dass er demnächst nicht nur Bruder wird, sondern auch eine Hochzeit bevorsteht. Wie soll aus der ehemals trauten Zweisamkeit von Mutter und Sohn eine vierköpfige Familie werden?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.10.1999
Christiane Kögel findet es sehr sinnvoll, ein Kinderbuch zu verfassen, in dem Eltern geschieden und neu verheiratet oder liiert sind und bisweilen auch Stief- oder Halbgeschwister eine Rolle spielen. Denn so könnten viele Kinder erkennen, dass ihre eigene (ähnliche) Familiensituation so ungewöhnlich gar nicht ist. Und vor allem können sie auch sehen, wie man mit Problemen, die so eine verzwackte Familiensituation nach sich zieht, fertig werden kann. Darin beweise Schindler äusserst viel Geschick. Kögel lobt auch den Unterhaltungswert des Buches, das in einer sehr unprätentiösen Sprache geschrieben sei.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…