Herausgegeben von Susan Bell. In englischer Sprache. Who owns the land, by whose authority, and with what rights? These questions led Mitch Epstein to make Property Rights, a collection of photographs and short texts examining the American government's ongoing legacy of property confiscation, and how communities gather to resist. Epstein began this series in 2017 at Standing Rock, where thousands protested the installation of the Dakota Access Pipeline on Sioux land. Over four years, he charted other contested lands from Pennsylvania and Hawaii to the Mexican border, as well as land loss through wildfires and flooding due to egregious environmental negligence.In keeping with Epstein's 50-year exploration of American life, Property Rights questions the relationship between institutions, civil rights and the rights of nature itself. Acknowledging our bodies and lives as our most fundamental property, the book examines other forms of trespass and destruction in an elegy to the Tree of Life Synagogue massacre, and in photographs of Black Lives Matter protests during Covid-19. Property Rights includes the voices of activists Epstein interviewed while making this deeply personal and political work. In a time of alarming division, the book describes diverse communities in a common fight against politicians and plutocrats willing to sacrifice the people's well-being.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.05.2022
Rezensent Freddy Langer bekommt mit diesem Bildband des amerikanischen Fotografen Mitch Epstein viel mehr als Aufnahmen von Orten und Personen. Dem Titel folgend dokumentiert der Künstler laut Langer die Umsetzung bzw. Nichtumsetzung von Eigentumsrecht, Schutzrecht, Vermögens-, Verfügungs- und Urheberrechten in North Dakota oder an der Grenze zu Mexiko. Es geht um Landnahme und den Kampf der Kulturen, den Epstein in zerfurchten Landschaften und Gesichtern festhält, wie Langer erklärt. Auch als Chronik der Trump-Ära lassen sich die großformatigen Fotos laut Langer lesen. Wann immer Epstein Aktivisten porträtiert, tragen sie einen Hoffnungsschimmer in sich, findet der Rezensent.
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