Aus dem amerikischen Englisch von Paul C. Martin. Mit einem neuen Vorwort des Autors und einem Geleitwort von Horst Siebert, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Milton Friedmans Klassiker "Kapitalismus und Freiheit" (erstmals erschienen 1962) ist ein Meilenstein der liberalen Ökonomie, der auch vierzig Jahre nach seinem ersten Erscheinen Antworten auf all diese Fragen gibt. Im Mittelpunkt seiner Theorie steht die Freiheit des Einzelnen, die für Friedman vor allem wirtschaftliche Freiheit ist. Anhand vieler Beispiele zeigt der Wirtschafts-Nobelpreisträger anschaulich, warum ein wettbewerblich organisierter Markt von Gütern und Ideen nicht nur zu mehr wirtschaftlichem Wachstum, sondern auch zu mehr individueller und politischer Freiheit führt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.07.2002
Mit diesem Buch wird einer der großen Klassiker der Wirtschaftswissenschaft - zuerst vor 40 Jahren erschienen - wieder aufgelegt, mit einem neuen Vorwort des mittlerweile 90-jährigen Verfassers. Die vergangene Zeit markiert eine Erfolgsgeschichte des Buches und der marktliberalen Gedanken Friedmans. Der Keynesianismus ist zurückgedrängt, wenngleich noch nicht, wie Friedman und seine Rezensentin Karen Horn entschieden wünschen, vollständig. Noch immer gibt es Subventionen, Mietkontrollen und Mindestlöhne. Nach wie vor fordert Friedman: weg damit, der Markt richtet es besser. Aber auch die andere Seite seines Liberalismus verschweigt die rundum einverständige Rezensentin nicht: die Abschaffung der Wehrpflicht fordert Friedman genauso wie eine stärkere Beschäftigung mit der "bürgerlichen Freiheit".
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