Unter Mitarbeit von Georg Rüschemeyer. Weshalb und wie träumen wir? Was passiert dabei mit unserem Körper? Können wir unsere Träume deuten und steuern? Der Traumforscher Michael Schredl führt in die moderne Traumforschung ein und gewährt spannende Einblicke in unsere nächtlichen Entdeckungsreisen. In der Antike galten Träume als Offenbarungen der Götter. Später deutete Freud sie als Botschaften des Unbewussten. Die moderne Psychologie geht der Frage nach, was mit uns geschieht, wenn wir nachts träumen. Auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse enträtseln die Autoren das Geheimnis unserer nächtlichen Entdeckungsreisen. Wir erfahren, welche Funktion das Träumen hat, welche Arten von Träumen es gibt, welche Themen aus der Wachwelt sich in Träumen wiederfinden und was dabei im Gehirn und im gesamten Körper geschieht. Gleichzeitig gibt das Buch lebensnahe Tipps, wie wir die Traumerinnerung trainieren, die nächtlichen Bilder besser verstehen und sie kreativ nutzen können.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.09.2007
Rezensentin Petra Gehring ist angenehm überrascht, wie bescheiden die Schlafforschung sich hier präsentiert. Dass Forschungsfortschritt auch als Revision, Zurücknahme und empirisch gestützte Selbstkorrektur ins wiederum Offene auftreten kann, hätte sie kaum gedacht. In diesem Sinne dienen ihr die Beiträge des Sammelbands als "solider und gut verständlicher Überblick" zum Thema. Wie realitätsnah Träume sich gestalten, konnte Gehring erfahren, aber auch, dass der Schlaf nichts von seiner Faszination verloren hat. Nachzulesen in diesem Band, auf "angenehm unprätentiöse" Weise.
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