Michael Jürgs

Wie geht's Deutschland?

Populisten. Profiteure. Patrioten. Eine Bilanz der Einheit
Cover: Wie geht's Deutschland?
C. Bertelsmann Verlag, München 2008
ISBN 9783570009987
Gebunden, 367 Seiten, 19,95 EUR

Klappentext

Nur 13 Prozent der Ostdeutschen sind zufrieden damit, wie sich ihr Leben nach dem Mauerfall verändert hat. 75 Prozent der Westdeutschen wollen nicht mehr für den teuren Aufbau Ost zahlen - so die neuesten Umfragen zur Lage der Nation. Entspricht das der Stimmung? Wie geht's, Deutschland? Auf der Suche nach Antworten hat sich der Autor auf die Reise durch Deutschland gemacht und die Menschen getroffen, die vor Ort, Ost wie West, selbstbewusst an die Zukunft glauben. Und ewig Gestrige, die ihrer Vergangenheit nachweinen. Er besuchte die vergessenen und unvergessenen Helden der unblutigen Revolution von 1989, stieß auf Geheimdokumente des SED-Regimes und sprach mit bekannten wie unbekannten Machern der deutschen Einheit.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 01.10.2008

Gut, dass ein reines "Ost-Buch" aus Michael Jürgs Deutschlandreise wurde, meint Rezensent Gunter Hofmann. Er erinnert an Jürgs Rauswurf beim Stern, weil dieser in einem Leitartikel mit den "Zonis" eingestandenermaßen nichts anfangen konnte ("Sollen die Zonis bleiben, wo sie sind?"): Es bestand also Nachholbedarf und gerade die "'naive' Annäherung" des Autors - "Jürgs täuscht das nicht vor, er hat von vielem wirklich keine Ahnung" - gefällt dem Rezensenten. Jürgs nehme sich im Buch viel Zeit für Gespräche, lobt der Rezensent, der darunter so manche Perle entdecken konnte: Den Besuch bei dem sich "aus der Zeit gefallen" fühlenden ostdeutschen Autor Joochen Laabs beispielsweise.
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