Dieses Buch leistet einen Beitrag zum Verständnis der aktuellen Debatte um Österreich. Es beschreibt, wie sich Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg als eigenständige "Nation" definierte und welche Wege die ungleichen Brüder Deutschland und Österreich nach 1945 gingen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.03.2001
Der Autor "arbeitet heraus", "entwirft... ein anschauliches Bild der deutsch-österreichischen Beziehungen von 1945 bis 1960" und beleidigt leider ein wenig in "überflüssigen" Fußnoten seine österreichischen Kollegen, findet der Rezensent Rolf Steininger. Viel mehr weiß er dann allerdings nicht über diese "kenntnisreiche" Studie zu sagen. Einzig "bislang nicht bekannte Äußerungen" insbesondere des ehemaligen österreichischen Bundeskanzlers Raab, die der Autor beibringt, verdienen noch die besondere Erwähnung des Rezensenten, zumal sie bestätigen, dass der "Beitritt der Bundesrepublik zur Nato... Grundvoraussetzung für den österreichischen Staatsvertrag war." Anscheinend keine bahnbrechend neuen Erkenntnisse für den Rezensenten, aber doch wohl so interessant und wichtig, dass ihnen in einer ausführlichen Inhaltsangabe viel Raum gewidmet wird.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…