Dieses Buch leistet einen Beitrag zum Verständnis der aktuellen Debatte um Österreich. Es beschreibt, wie sich Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg als eigenständige "Nation" definierte und welche Wege die ungleichen Brüder Deutschland und Österreich nach 1945 gingen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.03.2001
Der Autor "arbeitet heraus", "entwirft... ein anschauliches Bild der deutsch-österreichischen Beziehungen von 1945 bis 1960" und beleidigt leider ein wenig in "überflüssigen" Fußnoten seine österreichischen Kollegen, findet der Rezensent Rolf Steininger. Viel mehr weiß er dann allerdings nicht über diese "kenntnisreiche" Studie zu sagen. Einzig "bislang nicht bekannte Äußerungen" insbesondere des ehemaligen österreichischen Bundeskanzlers Raab, die der Autor beibringt, verdienen noch die besondere Erwähnung des Rezensenten, zumal sie bestätigen, dass der "Beitritt der Bundesrepublik zur Nato... Grundvoraussetzung für den österreichischen Staatsvertrag war." Anscheinend keine bahnbrechend neuen Erkenntnisse für den Rezensenten, aber doch wohl so interessant und wichtig, dass ihnen in einer ausführlichen Inhaltsangabe viel Raum gewidmet wird.
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