Matthias Brandt

Nein sagen

Über den 20. Juli 1944, meine Eltern und persönliche Verantwortung heute
Cover: Nein sagen
Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2026
ISBN 9783462016277
Gebunden, 128 Seiten, 16,00 EUR

Klappentext

Angesichts der neuen Bedrohung der Demokratie durch Rassismus und Fremdenfeindlichkeit erinnert der Schauspieler Matthias Brandt an den Mut der Widerstandskämpfer und -kämpferinnen gegen das NS-Regime, zu denen auch seine Eltern gehörten. Matthias Brandt hielt 2025 eine denkwürdige Rede zur Erinnerung an die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 in der Gedenkstätte Berlin-Plötzensee - dem Ort, an dem viele der Beteiligten an dem Attentat gegen Adolf Hitler hingerichtet wurden. Als Sohn des Emigranten und späteren Bundeskanzlers Willy Brandt und seiner Frau Rut nahm Matthias Brandt die Rede zum Anlass, aus heutiger Sicht über den Mut und die Motive der Verschwörer des 20. Juli und vieler anderer Widerstandskämpfer:innen, zu denen auch die eigenen Eltern gehört hatten,  nachzudenken und auch sich selbst über notwendige Konsequenzen aus der Geschichte zu befragen. Den Ausschlag, sich mit diesem, auf seiner Rede basierenden Buch politisch zu äußern, gaben für Matthias Brandt die bedrohliche Wiederkehr des Rechtsextremismus und die Wahlerfolge der AfD.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 20.04.2026

Rezensent Joachim Käppner empfiehlt das Buch von Matthias Brandt, das der Schauspieler auf Grundlage seiner Rede zum Gedenktag des gescheiterten Attentats auf Hitler verfasste. Laut Käppner ist es ein sehr persönliches Plädoyer geworden für Rechtstaatlichkeit und Demokratie und das Nein-Sagen gegen die Sprachverrohung und den Rechtspopulismus. Indem Brandt sich seiner Eltern erinnert, antifaschistische Widerstandskämpfer alle beide, verortet er sich selbst und schafft sich einen Standpunkt, erläutert Käppner. Lohnende Lektüre für alle Demokraten im Schockzustand und auch für diejenigen Konservativen, die sich der AfD annähern.

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