Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.08.2018
Urs Bühler amüsiert sich mit den neu arrangierten Zeitungszitaten des Psychiaters Mario Gmür. Was der Autor aus "Tages-Anzeiger" und "NZZ" birgt und mit Kleinschreibung und Zeilensprüngen "veredelt" ergibt für Bühler nicht nur einen neuen Rhythmus, sondern mittels "fast schon" alchimistischer Vorgänge die Offenlegung poetischer Potenziale nüchterner Meldungen. Sport-, Lokalteil, Kolumnen - nichts ist vor Gmür sicher, erkennt der Rezensent. Entstanden ist ein "Mosaik des Lebens", das laut Bühler sogar dazu anhalten könnte, die tägliche Zeitung künftig anders, poetischer zu lesen.
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