Aus dem Amerikanischen von Ursula-Maria Mössner. Kalifornien, Sommer 1979: Während Clarissa mal wieder eigenen Interessen nachgeht, kuriert ihre siebenjährige Tochter Abby ihre Windpocken im Haus der Großmutter aus. Doch dieser Sommer, der so harmlos beginnt, wird die Geschicke der Familie über Jahrzehnte hinweg bestimmen, in ungeahnte Turbulenzen stürzen und nicht zuletzt eine unheilvolle Liebesgeschichte heraufbeschwören.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.12.2011
So ganz folgen kann man Sabine Brandts Besprechung nicht, die vor allem eines deutlich machen will: Die "Tochter einer Familie" leidet wie auch die anderen Romane der amerikanischen Autorin Maile Meloy an einem nicht zu überblickenden Personengefüge. Aber nicht nur die Anzahl stört die Rezensentin, auch dass die Figuren ohne ersichtliche Motivation hin und hergeschoben werden, geht Brandt gegen den Strich. Zwar spielten auch Geld und Karriere immer wieder eine Rolle, aber in der Hauptsache, stellt die Rezensentin entnervt fest, werden die Menschen bei Meloy vom Sex gesteuert und stehen außerhalb jeden sozialen und historischen Gefüges.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…