Wer verbirgt sich hinter den Mediengiganten? Wem gehören sie? Welche Ziele und Strategien verfolgen sie? Das Buch porträtiert die 50 größten Medienkonzerne der Welt und gibt Hintergrundinformationen über ihre Geschichte und ihre Gründer, ihr aktuelles Führungspersonal und ihre Unternehmensphilosophie.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 08.12.2000
Gunnar Ulbrich weist darauf hin, dass es sich hier um eine Überarbeitung des zuerst 1997 erschienen "Standardwerks" handelt. Die neuesten Entwicklungen findet der Rezensent jedoch nicht überraschend, etwa dass der Umsatz dieser großen Medienkonzerne sich in den letzten drei Jahren um 86 Prozent gesteigert habe. Dennoch scheint Ulbrich das Buch wichtig zu finden, zumal es helfe, die komplexen Strukturen der Konzerne durchsichtiger zu machen. Durch die Darstellung der verschiedenen Firmengeschichten, Eigentümer und Strategien wird seiner Ansicht nach deutlich, dass sich viele der Konzerne durchaus stark voneinander unterscheiden. Auch als Nachschlagewerk findet er das Buch nützlich, da es - wie er betont - über die entsprechenden Register verfügt. Dass sich unter den Top 50 keine Internet-Unternehmen befinden, wundert den Rezensenten nicht, da die vorgestellten Unternehmen hier nicht nach ihrem Börsenwert ausgewählt wurden, sondern auf Grund des Umsatzes. Überhaupt tendierten die Medienkonzerne dazu, die risikoreiche "Entwicklungsarbeit an neuen Technologien" kleinen Start-Up-Firmen zu überlassen, um sie später aufzukaufen oder sich zu beteiligen.
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