Lukas Straumann

Raubzug auf den Regenwald

Auf den Spuren der malaysischen Holzmafia
Cover: Raubzug auf den Regenwald
Salis Verlag, Zürich 2014
ISBN 9783906195056
Gebunden, 384 Seiten, 24,95 EUR

Klappentext

170 Jahre nach der Gründung als Privatkönigreich gehört Sarawak zu Malaysia und wird von Potentat Taib Mahmud mit eiserner Faust regiert. Neunzig Prozent des Urwalds sind unter seiner Herrschaft verschwunden, dafür hat die Herrscherfamilie ein Milliardenvermögen erworben und rund um den Globus verteilt. Zu ihren Geschäftspartnern gehören die Deutsche Bank, die kanadische Regierung und selbst die amerikanische Bundespolizei FBI.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 11.03.2014

Wolfgang Koydl hat ein Augen öffnendes Buch über die malaysische Edelholz-Mafia gelesen, die der Geschäftsführer des Schweizer Bruno Manser Fonds, Lukas Straumann, ins Visier genommen genommen hat. Straumann schildert die rücksichtslose und verbrecherische Abholzung des Regenwaldes, vor allem, aber nicht nur im malaysischen Bundesstaat Sarawak, die vor allem auf dessen früheren Premierminister Abdul Taib Mahmud zurückgeht. Straumann zeigt, wie mittlerweile auf allen Kontinenten der Erde - die fünf größten daran beteiligten Konzerne sind allesamt malaysische - ohne Rücksicht auf Verluste abgeholzt wird und unterlegt seinen schockierenden Bericht mit erschreckenden Bildern, so der Rezensent. Koydl ruft in Erinnerung, dass auch westliche Konzerne ihren Anteil an der Umweltzerstörung haben, indem sie die Edelholzmafia mit Krediten unterstützt und beispielsweise die Deutsche Bank dem Bruno Manser Fond, der sich dem Schutz der Regenwaldes verschrieben hat, ohne Nennung von Gründen das Spendenkonto kündigt.
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