Das Glück kennt Anatol nur vom Hörensagen. Trotzdem sucht er es unermüdlich und stellt dabei fest: Das Leben ist das, was man statt seiner Träume bekommt. Als sich ihm die Gelegenheit bietet, an einem neuen Ort ein neues Leben zu beginnen, wagt er den Schritt ins Unbekannte - und muss schon bald erkennen, wie schwierig es ist, plötzlich ein anderer sein zu wollen.
Rezensentin Miriam Zeh liest Lukas Lindners Geschichte eines erfolglosen Schriftstellers mit wachsender Skepsis. Richtig erwärmen kann sie sich nicht für die Leiden des Helden, auch weil die Frauen im Text sämtlich als "rücksichtslos" gezeichnet werden. Bald schwant Zeh, dass es sich um Satire handeln muss, aber das macht die Lektüre nicht besser. Bis der Protagonist ein neues Projekt auf die Beine stellt, einen potenziellen Bestseller über die Kommunikation der Pilze. Doch der bleibt leider unvollendet, stellt die Rezensentin enttäuscht fest.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…