Anita Berber (1899-1928), eine der ersten Nacktänzerinnen, Film- und Bühnenstar der 20er Jahre. Ihre Erscheinung: überirdisch anmutig und von obszöner Schönheit. Ihre Auftritte: neu, kühn und skandalös. Lothar Fischer hat das kurze Leben der Exentrikerin anhand von zeitgenössischen Dokumenten, unveröffentlichten Fotos und Aussagen von Zeitzeugen nachgezeichnet.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 25.09.2006
Lothar Fischer bemüht sich in seiner Biografie der Nackttänzerin und Schauspielerin Anita Berber redlich, durch ihre Sex- und Drogen-Skandale hindurch einen Blick auf ihre eigentliche Arbeit zu werfen, weiß Tobias Lehmkuhl zu berichten. Allerdings sei es naturgemäß schwierig, den Lesern einen wirklichen Eindruck von der Tanzkunst Berbers zu vermitteln und hier hätte man sich eher eine DVD gewünscht, so der Rezensent etwas enttäuscht. Er muss auch zugeben, dass der Stil des Biografen es an Eleganz vermissen lässt und auch die Einordnung Berbers in den sozialgeschichtlichen Kontext nicht besonders überzeugt. Dagegen zeigt sich Lehmkuhl von der großen "Sympathie" und der "aufrichtigen Bewunderung" Fischers für die Tänzerin angenehm berührt und sieht dadurch die genannten Mankos zumindest teilweise ausgeglichen.
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