Herausgegeben von der Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN). Das Buch "Lokale Saat, globale Ernte" beleuchtet die wachsende Verbreitung rechtsextremer und populistischer Ideologien und deren Auswirkungen auf demokratische Strukturen, insbesondere in ländlichen Regionen. In 15 Beiträgen werden die Verknüpfungen von lokalen Krisen, rechter Einflussnahme und globalen Herausforderungen wie der Klimakrise untersucht. Es werden Handlungsmöglichkeiten vorgestellt, um demokratische Werte zu fördern und rechtsextremen Tendenzen entgegenzuwirken. Dieses Buch bildet die Abschlusspublikation des Projektes FARN Regional, wo bundesweite Dokumentations-, Beratungs- und Qualifizierungsstrukturen im Themenfeld Natur- und Umweltschutz und Rechtsextremismus geschaffen wurden. Es zeigt auf, wie durch lokale Netzwerke und gezielte Bildungsarbeit demokratische Strukturen gestärkt und extremen Ideologien entgegengewirkt werden kann. Das Buch gibt praxisorientierte Ansätze zur Demokratieförderung und stellt erfolgreiche Praxisbeispiele vor. Wer eine gedruckte Ausgabe des Buches erhalten möchte, kann diese gegen Ersatz der Portokosten und eine Bearbeitungspauschale von 3,50 Euro per E-Mail an infoØnf-farn.de bestellen.
In diesem Sammelband kann Rezensent Jens Rosbach einiges über die Strategien rechter Landwirte lesen, die gegen Windräder, klimaschonenden Ackerbau und die von ihnen als "Lügenpresse" bezeichneten Publikationen agitieren. In Sachsen liegt die Zustimmung der Landwirte zur AfD bei 49 Prozent, erfahren wir, oftmals werden Anliegen des Umweltschutzes mit völkischer Propaganda zu "Heimatliebe" vermischt, besonders ließ sich das 2024 bei den Bauernprotesten sehen und anhand der Beschwerden über Windräder, bei der die AfD Kontakte zu CDU und FDP knüpfen möchte. Der Sammelband hat Rosbach zufolge zwar auch einige sehr verkopfte Aufsätze, ist aber insgesamt eine wichtige Analyse der Strategien der Rechten im ländlichen Raum.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…