Liselotte Pulver

Was vergeht, ist nicht verloren

Drehbuch meines Lebens. Liselotte Pulver öffnet ihr Privatarchiv.
Cover: Was vergeht, ist nicht verloren
Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2019
ISBN 9783455006476
Gebunden, 232 Seiten, 24,00 EUR

Klappentext

In den fünfziger und sechziger Jahren schien sie omnipräsent auf der Kinoleinwand zu sein, kaum ein Gesicht hat das deutsche Nachkriegskino so geprägt wie das der Schweizerin. Oft drehte sie vier Filme pro Jahr, an der Seite von Jean Gabin, Philippe Noiret oder Bob Hope. Heute eine fast unvorstellbare Leistung. Dafür erhielt sie unter anderem das Filmband in Gold, die Goldene Kamera und viele Bambis. Doch der Erfolg kam nicht von selbst, er war harte Arbeit. Tag für Tag die gleiche Routine: morgens als erstes in die Maske, jahrzehntelang. Texte mussten gelernt, Rollen erspürt werden. Lilo Pulver bereitete sich akribisch und liebevoll auf ihre Filme vor. Aus Anlass ihres 90. Geburtstags öffnet Lilo Pulver ihr Archiv und erzählt anhand von Fotos, Zeichnungen und Briefen aus dem Drehbuch, das ihr Leben war. Auch im hohen Alter kann man stolz sein auf das Erreichte und voller Freude zurückschauen, auf das, was wahr: Was vergeht, ist nicht verloren!

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.10.2019

Maria Wiesner bekommt gute Laune beim Lesen von Liselotte Pulvers zusammen mit den Journalisten Olaf Köhne und Peter Käfferlein verfassten Autobiografie. Wie sich die lebensfrohe Schauspielerin ihr ansteckendes Lachen über so viele Filme und Jahre bewahren konnte, verrät der Band Wiesner aber leider nicht. Stattdessen bekommt die Rezensentin jede Menge Material aus Pulvers umfangreichem Privatarchiv geboten: Fotos vom Dreh, mit Romy Schneider, Briefe von Curd Jürgens oder Rühmann, Filmplakate. Pulvers Erinnerungen lassen die Kinowelt der 50er und 60er für Wiesner lebendig werden. Darüber hinaus berichtet Pulver der Rezensentin Privates sowie Erkenntnisse über das Schauspielhandwerk.

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