Herausgegeben vom Anne-Frank-Zentrum. Das Anne Frank Zentrum in Berlin hat Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren zu einem Schreibwettbewerb aufgerufen. Die besten Beiträge sind in diesem Buch zusammengestellt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.03.2005
Cathrin Kahlweit kann mit diesem Sammelband, der aus einem Wettbewerb des Anne-Frank-Zentrums und des Kinderhilfswerks hervorgegangen ist und Texte, Gedichte und Briefe von Jugendlichen zum Thema "Ausgrenzung", "Diskriminierung" und "Ungerechtigkeit" enthält, nicht besonders viel anfangen. Die Beiträge haben keinen "gemeinsamen Nenner", stellt die Rezensentin fest, und das scheint sie etwas zu stören. Außerdem regt sich bei ihr bald der Verdacht, das Verfassen der Texte habe den Jugendlichen mehr "Spaß gemacht", als die Lektüre den Lesern beschert. "Gut gemeint" ist das Ganze, so Kahlweit, aber das Bemühen um Originalität durch einen "Rap" oder eine Fotostory" wird durch allzu biedere Sätze, in denen beispielsweise ein Lob der Verschiedenheit gesungen wird, wieder zunichte gemacht. Am Ende fragt sie sich, ob hier nicht doch der ein oder andere Lehrer ein bisschen "mitgeschrieben oder sorgsam redigiert" hat.
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