Mit farbigen Illustrationen. Alaska, 1925. Im tiefsten Winter sucht eine lebensbedrohliche Epidemie die kleine Stadt Nome heim. Durch Schnee und Eis vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten, gibt es nur eine Möglichkeit, die rettende Medizin in die Küstenstadt zu transportieren: mit Hundeschlitten. Über 650 Meilen kämpfen sich die Fahrer und ihre Hunde durch dichten Schnee und eiskalte Stürme. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …Als "Serum Run to Nome" wurden die dramatischen Ereignisse weltweit bekannt. Lena Zeise erzählt und illustriert diese wahren Begebenheiten in einer spannenden Geschichte über Zusammenhalt, Mut und die einzigartige Verbindung zwischen Mensch und Tier.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 08.10.2021
Rezensent Harald Eggebrecht ist vor allem von der "wohltuenden Sachlichkeit" angetan, mit der Lena Zeise von jenem realen Abenteuer 1925/26 erzählt, das die Schlittenhunde "Balto & Togo" stellvertretend für viele weitere Hunde berühmt gemacht hat. Der Zweck dieser über sechshundert Meilen weiten Reise durch das Eis, erklärt Eggebrecht, war es, die Bevölkerung an einem der entlegensten Winkel Alaskas mit einem Medikament gegen Diphterie zu versorgen. Die Tiere, die diese Leistung unter anderen vollbracht haben, werden in Zeises Erzählung schön porträtiert, aber weder heroisiert noch verniedlicht oder vermenschlicht, lobt Eggebrecht. Besonders gut gefallen ihm außerdem die stimmungsvollen Illustrationen mit ihrer abwechslungsreichen Farbgebung, die diesem Bilderbuch eine besondere Dramaturgie verleiht.
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