Aus dem Schwedischen von Angelika Kutsch. Erzählt wird hier vom Schicksal zweier Mädchen im Stockholm des ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts. Aufgewachsen im Kinderheim der Bibelfrauen, jung, hübsch, begehrenswert, aber leider arm, haben sie schlechte Chancen für ihr weiteres Leben. Die eine stirbt allzu früh, die andere hat mehr Glück...
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.01.2001
Ein Sittenbild in kräftigen Farben und mit oft drastischen Details, befindet die Rezensentin Martina Knoben über die Geschichte der armen Waisenkinder Alice und Signe. "Das Apfelsinenmädchen" sei ein Mädchenbuch, das jungen Frauen anschaulich zeige, wie das Leben vieler Frauen zu Zeiten ihrer Ur-Ur-Großmütter verlaufen sei. Der Rezensentin gefällt aber nicht nur die Geschichte selbst, sondern sie findet auch die Erzählweise der Autorin Lena Kallenberg interessant. Hier werde ohne lange Worte oder Sequenzen entschieden. Auslassungen brächten einen lakonischen Ton in die Geschichte, der ein angenehmes Gegengewicht zu den dramatischen und traurigen Lebenswegen der Protagonistinnen herstelle.
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