Aus dem Englischen von Katharina Diestelmeier. Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten? Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen desselben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte ...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.09.2010
Als gelungenes Debüt lobt Rezensent Fridtjof Küchemann diesen Jugendroman um eine angesagte Mädchenclique an der Thomas-Jefferson-Highschool in Ridgeview, den die amerikanische Autorin Lauren Oliver vorgelegt hat. Im Mittelpunkt sieht er Samantha, die eine Woche lang immer wieder ihren Tod erlebt und der darüber ihr Verhalten und das ihrer Freundinnen fragwürdig wird. Die Kunst der Autorin scheint ihm der "Balanceakt". Oliver gelinge es, ihren Figuren von Kapitel zu Kapitel mehr "Statur und Kontur" zu verleihen. Die Geschichte hat für ihn eine "moralische Dimension", die die Autorin nicht herunterzuspielen braucht, sondern auffängt mit "Tempo und Ton einer jungen Frau" auf der Schwelle zum Erwachsensein.
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