Krystyna Kuhn

Die vierte Tochter

Roman
Cover: Die vierte Tochter
Piper Verlag, München 2003
ISBN 9783492270526
Taschenbuch, 282 Seiten, 13,00 EUR

Klappentext

Verlieben will Franka sich so schnell nicht wieder, das steht nach der Pleite mit Magnus fest. Ihr Job als Grabforscherin ist schließlich aufregend genug: Sie kann in den Knochen lesen wie in einem Buch, sie kann Alter, Abstammung und Todesursache erkenen. Doch dann liegt plötzlich keine anonyme Leiche vor ihr, sondern eine schlanke Frau mit hüftlangem Haar - und ausgerechnet Franka hat sie als letzte lebend gesehen. Die Fremde bestand darauf, eine Urenkelin Kaiserin Elisabeths zu sein. Undsie wollte es um jeden Preis beweisen ...

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 05.06.2003

Offensichtlich hin und weg ist Tobias Gohlis von diesem österreichischen Krimi, denn für ihn ist er "haarsträubend" - und das im positiven Sinn. Klassische "detektivische Deduktion" kann man es nicht nennen, was die Protagonistin da betreibt, aber sie ist ja auch Anthropologin von Beruf. "Es sind eher Papierschnipselchen und Eingebungen", die sie auf die Spur eines Mordes schicken. Dafür entdeckt sie aber nicht nur die Hintergründe des Falles, in den sie da hineingeraten ist, sondern "eine Verschwörung von historischen Dimensionen". Wie die Protagonistin dabei vorgeht, "mit Mutterwitz und gesunder Abneigung gegen romantische Liebesverstrickung" ist dem Rezensenten ausgesprochen sympathisch.
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