Klaus-M. von Keussler, Peter Schulenburg

Fluchthelfer

Die Gruppe um Wolfgang Fuchs
Cover: Fluchthelfer
Berlin Story Verlag, Berlin 2011
ISBN 9783863680015
Gebunden, 300 Seiten, 19,80 EUR

Klappentext

57 Menschen flüchteten im Jahr 1964 durch einen Tunnel in der Bernauer Straße in den Westen. "Tokio!" das war die Parole für die Freiheit. Unter dem Namen "Tunnel 57" ist das spektakulärste Vorhaben der Fluchthelfergruppe um den Jenenser Wolfgang Fuchs in die Geschichte eingegangen. Klaus-M. von Keussler und Peter Schulenburg sind damals 23 Jahre alt und beide Mitglieder der Gruppe. Nach der Vorlesung an der Freien Universität fahren sie zum Tunnelgraben. Woher das Geld nehmen für Werkzeug, Schippen, Kabel, Birnen, Essen? Wie gelangen die Abstützbalken in den Keller? Schießen die Grenzposten, wenn etwas schief geht? Brauchen wir Waffen? Wie erkennt man Spitzel?

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.12.2011

Sehr wichtig findet der Militärgeschichtler Hans Ehlert diese Publikation, denn er sieht in der Fluchthilfe ein noch immer tabuisiertes Thema. Die Autoren Klaus von Keussler und Peter Schulenburg waren als West-Berliner Jurastudenten selbst Fluchthelfer; in ihrem Buch berichten sie von ihren Aktivitäten in der Gruppe Fuchs, deren Höhepunkt die Flucht von 57 Menschen durch einen Tunnel unter der Bernauer Straße im Jahr 1964 bildete. Ein "facettenreiches" Bild hat der Rezensent mit diesem Buch gewonnen, er lobt den authentischen Einblick, den ihm die Autoren gewähren, und zeigt sich nur ein wenig ermüdet von den etwas überbordenden Details.

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