Herausgegeben und mit Vorwort vom Max Nyffeler. Mit Notenbeispielen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.10.2000
Einem Trend zu Komponisten-Schriften folgt diese Publikation von Gesprächen, Werknotizen und Zeitdokumenten des Schweizer Komponisten Klaus Huber. Das jedenfalls behauptet Claus-Steffen Mahnkopf in seiner durchweg lobenden und dabei von großer Kenntnis der Materie zeugenden Besprechung. Der Band selbst, so Mahnkopf, frappiert durch seine Themen- und Perspektivenvielfalt und die darin vermittelte Sachkenntnis und durchaus seltene Verbindlichkeit des Komponisten im analytischen Detail. Dass Huber mitunter übers Ziel hinausschießt und "zeitphilosophisch" wird, will Mahnkopf einem Künstler gerne nachsehen, der aus einem "Forscherdrang, einer Experimentierfreude, einem Sich-in-Frage-Stellen" heraus spricht, weil er weiß, dass dort Originalität und Kreativität fundiert sind.
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