Können wir mit den Wölfen leben? Der Wolf ist zurück: Dank Wolfsschutz und Abschussverboten erholt sich die Wolfspopulation in Europa zunehmend. Doch ist ein ungefährliches Miteinander mit dem Raubtier überhaupt möglich? Wie leben Wölfe und gibt es in unseren Wäldern genug Platz für Wolfsrudel? Klaus Hackländer sammelt in seinem Sachbuch Daten, Fakten und Erfahrungsberichte zu Wolfsschutz, Problemwölfen und sicherem Umgang mit dem Raubtier: Welche Ansprüche stellt der Wolf an seinen Lebensraum? Wie kann man ihn daran hindern, zu weit in menschliche Siedlungsräume vorzudringen? Wolfsangriff und Wolfsriss: Wie gefährlich ist der Wolf für den Menschen? Können wir ihn von Weiden, Ställen und Nutztieren fernhalten? Ist der Wolf noch eine gefährdete Art? Wie zeitgemäß sind angesichts der Populationsgröße Richtlinien wie die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL)? "Er ist da" nimmt das graue Raubtier, das in zahlreichen Märchen und Geschichten die Rolle des blutrünstigen Monsters übernimmt, wissenschaftlich fundiert unter die Lupe. Was ist dran an den Erzählungen aus der Vergangenheit, über Wölfe, die in rasender Blutgier Leid über Mensch und Tier brachten? Wie kann man den Wolf in die bestehenden Lebensräume eingliedern, ohne dass er Schaden nimmt und Schaden zufügt? Ein Sachbuch, das nicht nur ein sehr komplexes, emotionsbehaftetes Thema aus Sicht von Experten und Betroffenen beleuchtet, sondern auch Lösungsansätze präsentiert und hinterfragt!
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.07.2020
Wenn aktuelle Bücher zu Fuchs und Biber die neue Nähe zur Wildnis begrüßen, dann setzt Klaus Hackländer einen Gegenakzent, berichtet Rezensent Rudolf Neumaier: Der Wiener Wildbiologe kann sich nur bedingt für den Wolf begeistern. Hackländer argumentiert gegen einen strengen Artenschutz und für partielle Schutzgebiete. Auch wenn sich der Autor intensiv mit dem Wolf beschäftigt habe, sieht Neumaier bei ihm doch eher eine Sensibilität für den Menschen wirken.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 15.07.2020
Rezensent Michael Lange begrüßt Klaus Hackländers sachliche Diskussion des Problemwolfs. Mittels Fakten und Zahlen, großen Buchstaben und Fotos und leicht verständlichen Grafiken im Band lockt der Autor auch Sonntagsleser an, meint Lange. Die werden belohnt mit einer Darstellung guter Gründe für die Wolfswut bei Bauern, aber auch mit Lösungsvorschlägen und der Darlegung der Bedürfnisse des Wolfes. Wolf und Mensch - ein vertracktes Verhältnis, lernt Lange hier.
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…