Herausgegeben von Peter-Christian Müller-Graf und Heinrich Schneider.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.07.2003
Dieser Band versammelt überwiegend Beiträge von Theologen, die, wie Rezensent Gerd Roellecke schreibt, "einfach behaupten, Politik sei auf Religion angewiesen". Obwohl für den Rezensenten ausgemacht ist, dass Europas Verfassung "keine Religion braucht", ist ihm dieses Buch eine "aufregende Lektüre" und "ein gelungenes Werk", vor allem weil es ein "vielschichtiges Problem", eben das Verhältnis von Politik und Religion in der Moderne, zu beleuchten helfe. So wird, erfahren wir, unter anderem das Staatskirchenrecht in den verschiedenen Mitgliedsstaaten der EU beschrieben sowie die sehr unterschiedliche Einstellung der beiden deutschen Staatskirchen zu Europa. Zwei "kluge und kooperative" Beiträge sind außerdem dem Islam und seinem Verhältnis zur Politik gewidmet.
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