Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.10.2000
Mehr Hermeneutik hätte sich Michael Thimann von dieser kunsthistorischen Dissertation gewünscht. Zwar kommt die nüchterne Sprache, mit der die Autorin Fakten und wissenschaftliche Erkenntnisse verknüpft und zugleich auf fragwürdige Befunde verzichtet, der Monographie ganz offenbar zugute, auf die derart formulierte These vom Werkstattleiter Notke, der mehr kontrollierte als schuf jedoch, scheint der Rezensent nicht eben viel zu geben. Wie sonst könnte er ausgerechnet in dieser Arbeit die Thematisierung des eigentlich Schöpferischen vermissen?
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